Wer sich an einem schön gepflegten Rasen erfreuen möchte, sollte auch die Dünger mit Unkrautvernichter Anwendung nicht außer Acht lassen. Nur wer dabei richtig vorgeht, kann die schöne Jahreszeit im Freien mit Ausblick auf den Rasen genießen. Doch es stellt sich bezüglich des Düngers die Frage, wann ausbringen?

Sobald das Frühjahr Einzug hält, wird es draußen wieder schöner. Nach dem langen Herbst und Winter ist nun die Zeit gekommen, den Rasen mit Unkrautvernichter zu düngen. Der beste Zeitpunkt hierfür also ab Frühjahr. Die Rasenpflege ist jetzt besonders wichtig, damit sich das Grün erholen kann und gesund bleibt.

Darüber hinaus gibt es im Ratgeber noch zahlreiche weitere Tipps, die dafür sorgen, dass der Rasen schön und gepflegt aussieht. Nur so gelingt das Vorhaben.

Wann Rasendünger mit Unkrautvernichter ausstreuen?

Die Rasendünger mit Unkrautvernichter Anwendung darf ab April bis September durchgeführt werden. Die Temperaturen müssen permanent über zehn Grad liegen, des Weiteren darf es nicht regnen. Der Boden sollte aber noch taunass sein.

Falls viel Unkraut vorhanden ist, sollte das in jedem Fall der erste Schritt sein. Ehe der Unkrautvernichter genutzt wird, solltest du das Pflanzenschutzgesetz studieren. Andernfalls drohen dir Bußgelder und ähnliches.

Es gibt andere Mittel und Wege, um Rasenunkraut zu beseitigen. Wenn der Rasen sehr kontaminiert ist, ist es manchmal besser, ihn neu anzulegen. Als Faustregel merkst du dir einfach, wenn die Hälfte des Rasens befallen ist, hilft nur noch die Neuanlage.

Gibt es nur vereinzelt Unkraut, kannst du es auch ausstechen. Das regelmäßige Mähen des Rasens sorgt übrigens auch dafür, dass das Unkraut vernichtet wird. Es stirbt einfach ab.

  • beste Jahreszeit zum Rasendüngen mit Unkrautvernichter ist zwischen April und September
  • Pflanzenschutzgesetze vorher studieren, um Bußgelder zu vermeiden
  • Temperaturen müssen dauerhaft über zehn Grad liegen
  • es darf nicht regnen, Rasen sollte aber noch taunass sein
  • Neuanlage ist erforderlich, wenn über die Hälfte des Rasens betroffen ist
  • vereinzeltes Unkraut wird ausgestochen
  • regelmäßiges Mähen sorgt dafür, dass Unkraut abstirbt

Die Rasendünger Unkrautvernichter Anwendung – das solltest du wissen

rasendünger mit unkrautvernichter anwendung

Wie viel Dünger du benötigst, hängt vom Mittel ab, das du verwendest und von der Größe der Fläche, die bekämpft werden soll. Achte deshalb auf die Hinweise des Herstellers deines Düngers. Der Dünger darf nicht überdosiert werden. In diesem Rasendünger mit Unkrautvernichter Test haben wir die besten Produkte miteinander verglichen.

Außerdem darfst du ihn nicht überlappend streuen. Er darf nicht mit deiner Haut in Kontakt kommen, weshalb du dich mit passender Kleidung schützen solltest.

Nachdem der Rasen drei Tage vorher gemäht wurde und sich die Schnittwunden geschlossen haben, streust du den Dünger mit Unkrautvernichter aus. Dann darfst du den Rasen erst einmal nicht mehr betreten.

Der Unkrautvernichter dringt nun für etwa zwölf Stunden in das Gras ein. Nach ein bis zwei Tagen bewässerst du den Rasen.

Achte darauf, dass der Unkrautvernichter nicht mit anderen Pflanzen in Berührung kommt, zu denen Gemüse, Blumen und ähnliche Gewächse zählen.

Falls du Haustiere hast, musst du dafür sorgen, dass sie die gedüngte Rasenfläche nicht betreten können. Niemand darf sich nach dem Düngen dort befinden. Achte auch auf die Hinweise des Herstellers. Katzen und Hunde müssen ferngehalten werden.

Andernfalls ist es möglich, dass sie mit dem Mittel in Kontakt kommen und es über Maul und Zunge herunterschlucken können. Vergiss auch die wilden Tiere nicht.

Du und deine gesamte Familie müssen dem Rasen für etwa eine Woche fernbleiben. Danach kannst du den Rasen mähen und in der Regel auch wieder betreten.

Vorsicht:

Achte unbedingt auf die Angaben des Herstellers, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das gemähte Gras darf nicht an Kaninchen verfüttert werden. Zudem darf der Mulch nicht für Nahrungspflanzen verwendet werden. Erst ein Jahr später darfst du das Gras wieder unbesorgt zum Füttern und Co. nutzen.

Es gibt Unkrautvernichter, die schädlich für Bienen sind. Du kannst die Insekten schützen, indem du diese Mittel nicht für Blühpflanzen einsetzt. Es gibt Dünger, die ungefährlich für Bienen sind. Diese kannst du alternativ anwenden.

Du musst dich stets sehr genau an die Anweisung halten, um irgendwelche Schäden und ungewollte Wirkungen zu vermeiden.

  • dosiere den Dünger nicht über
  • Hinweise des Herstellers beachten
  • trage passende Arbeitskleidung
  • nicht überlappend streuen
  • keine Zier- und Nahrungspflanzen düngen
  • den Rasen erst nach einer Woche wieder betreten, gilt auch für Haustiere und wilde Tiere
  • Kaninchen nicht mit gedüngtem Gras füttern
  • es gibt bienenfreundliche Dünger

Die Nachbereitung nach dem Streuen

Wie oft du den Rasen düngen solltest, hängt von den Substanzen des verwendeten Düngers ab. Es gibt nur eine geringe Anzahl an Mitteln, mit denen zweimal jährlich gedüngt werden darf. Und selbst dann müssen bestimmte Wartezeiten erfolgen.

Auch hier hältst du dich wieder an die Anweisungen des Herstellers. Du musst sie unbedingt befolgen.

Es gibt Rasendünger mit Unkrautvernichter, die etwa 100 Tage wirken können. Das würde dann für eine Saison vollkommen ausreichen.

Der Dünger klebt zwischen ein und zwei Tagen am Unkraut. Wenn es nach drei Tagen regnet oder du den Rasen bewässerst, intensiviert sich die Wirkung.

Es dauert sieben bis 21 Tage, bis das gesamte Unkraut abgestorben ist. Das hängt vom Mittel und der Stärke des Befalls ab. Erkennst du beim Unkraut schwarze und braune Verfärbungen, kannst du den Rasen vertikutieren.

Nach dem Düngen solltest du zwischen fünf und sieben Tagen abwarten, bis du den Rasen wieder mähst.

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