Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Gras wächst zwar nicht schneller wenn man daran zieht, aber mit dem richtigen Rasendünger erreichst Du schneller ein optimales Ergebnis. Bei der Verwendung des Rasendüngers stellt sich vielen die Frage, wie giftig Rasendünger mit Unkrautvernichter eigentlich ist?

Rasendünger rein organischer und rein mineralischer Natur sind nicht giftig für Mensch und Tier. Kommen spezielle Stoffe hinzu, wie zum Beispiel solche, die im Unkrautvernichter enthalten sind, sollte man Tiere und besonders Kinder von den frisch bearbeiteten Rasenflächen fernhalten.

Wenn dieser giftiger ist, wieso sollte er dann überhaupt verwendet werden? Der Rasendünger mit Unkrautvernichter bietet einige Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Rasendünger. Das Kombiprodukt greift gezielt Unkraut an, ohne dabei den Rasen zu beschädigen.

Die Präparate sind meist so berechnet, dass nur sehr sparsam aufgetragen werden müssen. Wichtig ist hierbei nur, genau die Anweisungen des Herstellers zu befolgen. Die genaue Funktionsweise und eine Auflistung der Vorteile werden im Folgenden erklärt.

Was sollte man beachten um das beste Ergebnis zu erhalten? Wir zeigen Dir einige Tipps und Tricks zum Thema Rasendünger mit Unkrautvernichter.

Giftigkeit Rasendünger vs. Rasendünger mit Unkrautvernichter

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Wer einen schönen gleichmäßigen Rasen möchte, muss Unkraut in irgendeiner Form bekämpfen. Unkraut verbreitet sich und nimmt dem Gras Platz, Wasser, Licht und Nährstoffe weg. Um eine Überwucherung durch Unkraut zu vermeiden sollte also früh mit einer Bekämpfung Bekämpfung des Unkrauts begonnen werden.

Rein mineralische Dünger ohne Unkrautvernichter sind in ihrer Giftigkeit mit Kochsalz zu vergleichen. Wenn es einmal kräftig geregnet hat, oder gründlich gegossen wurde, ist der Rasen betretbar für Tiere und Menschen.

Gleiches gilt für den organischen Dünger ohne Rizinusschrot. Der Rasen ist sogar betretbar und ungiftig, ohne eine vorherige Bewässerung. Kinder und Tiere können also sofort nach Behandlung auf den Rasen gelassen werden.

Hinweis:

Organische Dünger mit Rizinusschrot sind allerdings giftig, sogar tödlich. Hoch erhitzt stellt Rizin kein Problem dar, allerdings kam es in der Vergangenheit zu Fällen, in denen das nicht geschehen ist. Die Folge waren Vergiftungen.

Ein Rasendünger mit Unkrautvernichter wird auf einen befeuchteten Rasen verteilt. Je nach Hersteller und Produkt dauert die Einwirkzeit 1 bis 2 Tage, danach wird nachgewässert. In der gesamten Zeit sollten weder Tier noch Mensch die Rasenfläche betreten.

Je nach Produkt kann die Bearbeitungsphase variieren. Bei manchen Präparaten kann der Rasen erst nach 7 Tagen betreten werden. Genaue Hinweise findest Du auf der Verpackung. Diese sollten zum Schutz der Kinder und Tiere auch immer genauestens eingehalten werden.

Funktionsweise und Vorteile des Rasendüngers mit Unkrautvernichter

Wieso wirkt der Rasendünger mit Unkrautvernichter so gut? Die Wurzeln der Gräser unterscheiden sich von denen des Unkrauts. Gräser haben nur einen einzigen Wurzelkanal, wohingegen Unkräuter ein ganzes Wurzelsystem aufweisen.

Die Unkrautvernichter sind gezielt darauf abgestimmt genau solche Pflanzen mit Wurzelsystemen zu erkennen und zu vernichten.

Hinweis:

Da nicht nur Unkraut ein Wurzelsystem aufweist, sondern auch andere Pflanzen. Eignet sich der Rasendünger mit Unkrautvernichter nicht in Pflanzen- oder Gemüsebeeten. Der Vernichter würde auch sie abtöten.

Nachdem der Rasen im Frühjahr vertikutiert wird, trägt man den Dünger mit Unkrautvernichter auf die Rasenfläche auf. Die benötigte Menge des speziellen Düngers sollte vor der Anwendung exakt berechnet.

Dies ist wichtig, damit kein Dünger ins Grundwasser gelangt. Ein zu viel des Düngers würde sich auch eher kontraproduktiv auf den Rasen auswirken und ihm mehr schaden als nutzen.
Wichtig: Bitte immer genau die Herstelleranweisungen beachten.

Langzeitpräparate entfalten ihre Wirkung nach der Verteilung bis zu 100 Tage. Je nach Wetterlage, kann dieser Zeitraum eventuell verkürzt werden.

Der Rasendünger mit Unkrautvernichter ist sehr beliebt bei Gärtnern, da der Arbeitsaufwand ein geringer ist, die Wirkung aber gerade bei dem Langzeitprodukt Monate anhält. Im Idealfall sparst du dir hier das manuelle Entfernen des Unkrauts, oder es beschränkt sich auf ein Minimum.

Tipps und Tricks für die Anwendung

Vor dem Kauf solltest Du ungefähr wissen, welche Unkrautarten in deiner Rasenfläche vertreten sind. Rasendünger mit Unkrautvernichtern steuern zum Teil gezielte Unkrautarten an. Wenn Du einen Dünger kaufst, der deine Unkrautarten gar nicht angreift, bleibt das Ergebnis aus.

Deswegen vorher etwas Zeit investieren um das richtige Produkt zu kaufen. Unter Umständen kann es sich lohnen ein teureres Produkt zu erwerben, von dem Du länger Nutzen hast.

Wie bei allen Düngern, kommt es auch bei dem Kombipräparat auf gute Pflege an. Regelmäßiges Bewässern und Mähen sind unabdingbar. Achte beim Mähen auf abgestorbene Pflanzenreste und entferne diese.

Die Zeit des Düngens ist ebenfalls sehr wichtig. Die Temperaturen sollten warm sein und sich auf keinen Fall an der Minusgrenze bewegen. Starke, anhaltende Regenfälle sollten ebenfalls gemieden werden. In diesem Fall einfach abwarten und etwas später beginnen.

Hier erfährst du die richtige Anwendung von Rasendünger mit Unkrautvernichter.

Fazit

Der Rasendünger mit Unkrautvernichter ist gegenüber herkömmlichen Rasendüngern etwas giftiger. Wenn man bedenkt, dass auch bei harmlosen Rasendüngern der Rasen mindestens 7 Tage ohne Betreten wachsen sollte, lohnt sich der Griff zum Rasendünger mit Unkrautvernichter. Denn nach 7 Tagen ist der Rasen wieder „clean“ und Du hast im Folgenden weniger Arbeit.

Wir haben für dich die besten Produkte miteinander verglichen. Hier gelangst du zum Rasendünger mit Unrkautvernichter Test.

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