Ein schöner Rasen muss regelmäßig gepflegt werden, was natürlich mit Arbeit verbunden ist. Diese erleichtern Rasendünger mit Unkrautvernichtern deutlich. Hier ist nur ein Arbeitsgang erforderlich, was sich zeitsparend auswirkt.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Produkte dieser Art, die in organischer und mineralischer Form angeboten werden. Die Preise unterscheiden sich je nach Hersteller. Doch sind solche Rasendünger auch wirklich gut geeignet, um auch das Unkraut zu entfernen?

Wer sich für das richtige Produkt entscheidet, kann durchaus ein wirkungsvolles Mittel einsetzen, um den Rasen mit Nährstoffen zu versorgen und Unkraut zu vernichten. Dazu sollte er unbedingt die Informationen des Herstellers lesen, da sie zwingend befolgt werden müssen.

Du erfährst in diesem Ratgeber alles, was du zum Rasendünger mit Unkrautvernichter wissen solltest. So lernst du die sachgemäße Handhabung kennen.

Wie kannst du einen Rasendünger mit Unkrautvernichter einsetzen und nutzen?

wie gut ist rasendünger mit unkrautvernichter

Rasendünger, die außerdem einen Unkrautvernichter enthalten, sind als organischer oder mineralischer Dünger erhältlich. Sie sind praktisch, da sie nicht nur den Rasen im Frühling wieder mit Nährstoff versorgen, sondern parallel dazu auch das Unkraut abtöten können.

Gute Produkte wirken langfristig, was bedeutet, dass das Unkraut nicht nur einmal beseitigt wird. Sie bieten weiteren Schutz vor einem neuen Befall. Das erspart dem Hobbygärtner dann nochmals Arbeit und Zeit.

Die kombinierten Produkte sorgen für die Vernichtung verschiedener Unkrautsorten. Dazu zählen beispielsweise Fingerkraut, Löwenzahn, Gänseblümchen, Klee und Schafgarbe.

Während ein herkömmlicher Unkrautvernichter meist flüssig ist, sind Rasendünger mit Unkrautvernichter fest oder pulverförmig. Du kannst sie als Pellets oder Granulate auf den Rasen aufbringen.

Doch wie kann so ein Mittel gleichzeitig den Rasen versorgen und andererseits das Unkraut vernichten? Das ist schnell und einfach erläutert. Graswurzeln sind einkanalig, die Wurzeln von Unkraut verfügen über mehrere Kanäle. So kann beides in einem Arbeitsgang erledigt werden.

Du solltest jedoch vorsichtig sein, denn auch Zierpflanzen sind mit mehrkanaligen Wurzeln ausgestattet. Deshalb darf der Rasendünger mit Unkrautvernichter nicht auf sie treffen.

Wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit von Rasendüngern mit Unkrautvernichter aus?

Diese Dünger sind schnell und gut wirksam gegen Unkraut und versorgen auch den Rasen hervorragend. Das geht allerdings bei einigen nur auf Kosten der Umwelt, wenn Herbizide enthalten sind. Solche ohne können biologisch abgebaut werden.

Allerdings dauert es etwas länger, bis sie wirken, dafür dann aber besser. Organische Unkrautvernichter sorgen dafür, dass die Wurzeln des Grases schneller wachsen. Das Unkraut hat keine Chance dagegen.

Darüber hinaus bergen diese Produkte keine Gefahren für Mensch und Tier. Das ist bei Unkrautvernichtern mit Herbiziden anders. Sie sind zwar effektiver, aber auch diese Rasendünger mit Unkrautvernichter sind auch giftiger. Hier darf die Fläche für eine Woche nicht mehr betreten werden – von niemandem.

Was ist vor dem Kauf von Rasendünger mit Unkrautvernichter wichtig?

Natürlich möchte jeder Gartenbesitzer einen schön gepflegten Rasen haben. Dazu sind aber die richtigen Mittel erforderlich. Minderwertige Produkte können das nicht gewährleisten.

Das gilt auch für Rasendünger mit Unkrautvernichter. Wird hier das falsche Mittel angewendet und auch nicht richtig eingesetzt, können die zahlreichen Substanzen große Schäden anrichten. Wer hier nicht aufpasst, zerstört vielleicht sogar seinen Rasen vollständig.

Deshalb solltest du das richtige Mittel kaufen und es korrekt anwenden. Sei dabei sehr vorsichtig und informiere dich vorher bei Experten, worauf alles zu achten ist. So können dir dann keine Fehler unterlaufen und dein Rasen bleibt gesund.

Wird der Rasendünger mit Unkrautvernichter aber richtig eingesetzt, handelt es sich um ein wirkungsvolles Produkt, das zahlreiche Vorteile aufweist, die du für deinen Rasen nutzen kannst.

  • die Anwendung ist einfach und erfolgt manuell oder mit Streuwagen
  • Lücken, die abgestorbenes Unkraut hinterlässt, schließen sich rasch wieder
  • du sparst Arbeit und Zeit
  • viele Produkte können Insekten nicht gefährlich werden
  • solche Dünger sind in der Regel günstiger als zwei

Wie wirken Rasendünger mit mineralischen Unkrautvernichtern?

Sie bekämpfen das Unkraut, ohne dem Rasen etwas anhaben zu können, der aber trotzdem mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt wird. Die Substanz, die dafür verantwortlich ist, hat die Bezeichnung Dicamba.

Achte aber unbedingt darauf, dass der Unkrautvernichter nicht auf deine Blumenbeete und anderen Pflanzen gegeben wird, denn diese zerstören sie. Das sollte auch nicht als Missgeschick passieren können.

Befindest du dich in der Nähe deiner Nutz- und Zierpflanzen, ist besondere Vorsicht angesagt.

Ist es also empfehlenswert, Rasendünger mit Unkrautvernichter zu verwenden?

Abhängig von der Unkrautart können diese Dünger verschiedene Auswirkungen haben. Auf einigen Produkten gibt es aber leider keine Informationen, welche Unkräuter sie vernichten können.

Achte deshalb auf die Beschreibung und frage notfalls nach, wenn du mehr zu einem bestimmten Rasendünger mit Unkrautvernichter wissen möchtest. Meist wirken sie recht gut gegen Hornkraut, Vogelknöterich, Wegerich oder Gänsedisteln.

Etwas schwächer ist die Wirkung bei Ehrenpreis, Ackerschachtelhalm, Fingerkraut oder Ampfer. Geringere Auswirkungen haben die Unkrautvernichter auf Hahnenfuß, Gänsefuß oder das Kleinblütige Knopfkraut.

Generell gilt, dass du dir die Warnhinweise auf den Flaschen zu den Inhaltsstoffen gut durchlesen und anschauen solltest. Rasendünger mit Unkrautvernichter lassen sich zwar einfach aufbringen und anwenden, das Problem liegt jedoch bei der Auswahl.

Lasse dich deshalb unbedingt beraten, um sicherzugehen, dass du das richtige Mittel verwendest, das zu deinen Anforderungen passt. In unserem Rasendünger mit Unkrautvernichter Vergleich findest du die besten Produkte.

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