Für die Pflege der Rosen ist der richtige Rückschnitt jedes Jahr unverzichtbar. Unverzichtbar ist auch die geeignete Rosenschere. Sie muss eine scharfe Klinge haben und der Zweig darf beim Schneiden nicht gequetscht werden. Natürlich muss die Schere auch einen gewissen Komfort bieten und unter anderem gut in der Hand liegen.

Die ideale Schere für den Schnitt für Rosen ist eine Bypass-Schere. Sie hat gebogene Klingen, die aneinander vorbei gleiten. Dadurch wird das Gewebe an den Zweigen nicht gequetscht. Die Klingen selbst sollten aus einem hochwertigen Material sein.

Idealerweise lässt sich die Rosenschwere noch justieren. Mit einem justierbaren Schneidekopf können sowohl dicke als auch dünne Äste mit geringer Kraftanstrengung geschnitten werden. Zudem bieten einige Modelle die Möglichkeit sie individuell an die Handgröße anzupassen.

Die besten Modelle findest du im Rosenschere Test.

Das Klingenmaterial – Die Rosenschere muss scharf sein

Für eine Rosenschere ist gehärteter Stahl das ideale Material. Obwohl alle Hersteller ihr Modell als scharf bewerben, ist die auch nur dann der Fall, wenn die Klinge aus gehärtetem Stahl ist. Zudem bietet dieses Material den Vorteil, dass es nach dem Rosenschere Schärfen auch lange scharf bleibt.

Generell sollten die Klingen bzw. der Schneidkopf zum Ausbauen sein. So lassen sich die Klingen auch mit einem Schleifstein gut bearbeiten. Optional kann die Klinge noch beschichtet sein. Das hat den Vorteil, dass Pflanzensäfte nicht gut an ihr haften und sie nicht so schnell verklebt.

Die Federung – Ist sie wechselbar?

Tatsächlich ist nach der stumpfen Klinge die Federung der zweite Schwachpunkt einer Gartenschere. Bei einem häufigen Gebrauch leiert die Feder aus und die Schere öffnet sich nicht mehr von selbst.

Dies passiert auch bei hochwertigen Modellen, allerdings bieten die Hersteller guter Rosenscheren die Möglichkeit die Feder zu wechseln.

Der Griff – Die Ergonomie ist wichtig

Beim Kauf einer Rosenschwere wird dem Griff meist zu wenige Aufmerksamkeit geschenkt. Es wird zwar getestet, ob sie gut in der Hand liegt, allerdings wird zu wenig darauf geachtet, ob das auch noch bis zum Ende des Rückschnitts noch der Fall ist.

Damit sie während der gesamten Arbeitsdauer gut in der Hand liegt. Ansonsten kommt es schnell zu Ermüdungserscheinungen bis hin zu Schmerzen in der Hand. Bei einem regelmäßigen Gebrauch einer ungeeigneten Schere kann dies sogar langfristige körperliche Schäden nach sich ziehen, wie ein Kapaltunnelsyndrom.

Eine ergonomische Rosenschere sollte daher Schneidklingen haben, die leicht nach unten geneigt sind. Dadurch wird verhindert, dass das Handgelenk beim Schneiden verdreht werden muss. Hochwertige Modelle bieten die Möglichkeit den Schneidkopf zu verstellen, wodurch er individuell an jede Hand angepasst werden kann.

Der Griff sollte zudem wellenförmig abgerundet sein. Dadurch wird der Druck optimal auf die Handinnenfläche verteilt und es kommt nicht zu punktuell schmerzenden Stellen.

Der richtige Griff bietet die Möglichkeit die Kraft optimal zu übertragen. Das hat den Vorteil, dass generell der Kraftaufwand geringer ist, um einen Zweig zu schneiden.

Extras – Zusätzliche Features

Neben verschiedenen Optionen die Schere in der Größe zu verstellen, um sie optimal der Hand anzupassen, gibt es einige weitere zusätzliche Funktionen, die bei der Arbeit hilfreich sein können.

Dazu gehört die Haltefunktion. Die Klinge ist dann mit einem kleinen Klemmstück versehen, das dabei hilft den abgeschnittenen Ast so lange festzuhalten, bis der Griff geöffnet wird.

Dadurch bleibt das Schnittgut nicht im Rosenbusch hängen, sondern es lässt sich einfach herausziehen und landet dort, wo du es möchtest.

FAQ – Häufige Fragen zu Rosenscheren

Wie häufig muss eine Rosenschere geschärft werden?

Wie häufig eine Rosenschere zu schärfen ist, ist abhängig davon, wie viel damit gearbeitet wird. In der Regel ist es ausreichend, wenn sie mindestens ein Mal pro Jahr geschärft wird.

Muss eine Rosenschere speziell gewartet werden? 

Nein, die Wartung ist gleich wie bei anderen Gartenscheren. Nach Gebrauch wird die Rosenschere gereinigt. Alle paar Monate können bewegliche Teile geölt werden und sie sollte mindestens ein Mal pro Jahr geschärft werden.

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