Du hast ein Igelhaus aufgebaut und stellst dir jetzt die Frage, wie du deinen Igel am besten beobachten kannst? Vielleicht fragst du dich ebenfalls, was du bei einer Kamera für dein Igelhaus alles beachten musst?

Wenn du dein Igelhaus mit einer Kamera beobachten willst, musst du einiges beachten. Du solltest darauf achten, dass du die Kamera nachts gute Aufnahmen macht. Außerdem ist es wichtig, dass du die Kamera an einem geeigneten Ort aufstellst und den Igel nicht störst!

Was du im Detail beachten musst, liest du im folgenden Beitrag.

Welche Kamera ist ideal, wenn du einen Igel beobachten willst?

Die meisten Igelhausbesitzer kaufen sich eine Kamera aus drei Gründen: Sie möchten gerne in Erfahrung bringen, ob ein Igel eingezogen ist. Und sie wollen wissen, wie sich der Igel nachts verhält. Außerdem stellt sich so mancher Igelhausbesitzer die Frage, ob sich nicht etwaige Schädlinge in der Nähe des Igels aufhalten.

Was sofort auffällt: Die Kamera muss nachts gute Fotos knipsen und bei Bedarf auch Videos abdrehen. Die meisten Naturfreunde greifen hier auf sogenannten Wildkameras zurück. Sie werden auch Tierbeobachtungskameras genannt. Wir empfehlen dir ebenfalls, eine Wildkamera zu kaufen, dieses Modell ist unser Favorit:

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Vorteile einer Wildkamera – warum eine Tierbeobachtungskamera die richtige Wahl ist

Die Wildkamera ist das Mittel der Wahl, wenn du deinen Igel abfotografieren bzw. filmen willst. Sie ist perfekt, weil sie

  • unauffällig ist und gut getarnt in der Nähe des Igels angebracht werden kann (5-30 Meter)
  • gerade nachts für sehr gute Fotos und Videos sorgt
  • erst auslöst bzw. aufzeichnet, wenn sie eine Bewegung wahrnimmt
  • über einen Sensorwinkel verfügt, der beliebig verstellbar ist
  • mittlerweile für ein gutes Preis-Leistungs-verhältnis zu erwerben ist

Gibt es rechtliche Stolperfallen bei der Verwendung einer Wildkamera zur Igelbeobachtung?

Ja, diese Stolperfallen gibt es! Vor allem liegen sie im Datenschutzrecht begründet. So ist es in der Regel untersagt, öffentliches Gelände zu filmen. Achte also unbedingt darauf, dass du deine Wildkamera so aufstellst, dass du nur Bilder von deinem Privatgelände machst.

Außerdem musst du jeden Gartenbesucher darauf hinweisen, dass hier Bilder geknipst werden. Dies kannst du entweder durch ein Schild gewährleisten oder den Personen mündlich mitteilen.

Gut zu wissen:

Halböffentliche Bereiche (wie z. B. die Einfahrt, durch die der Postbote hindurch muss) dürfen in der Regel ebenfalls nicht gefilmt werden. Auch dann nicht, wenn es dein eigenes Grundstück ist.

Auf was muss ich achten, wenn ich mir eine Wildkamera zulege?

Es gibt einige Dinge, auf die du achten solltest, wenn du dir eine Wildkamera kaufst. Zum einen sollte deine Wildkamera sowohl Fotos, als auch Videos knipsen. Diese Ausstattung ist heutzutage allerdings meistens bereits Standard.

Zum anderen ist es wichtig, dass die Kamera auch wirklich über eine Nachtaufnahmefunktion verfügt. Achte beim Kauf vor allem auf eine aktive Infrarotbeleuchtung. Sie ist essenziell, um auch im Dunkeln gute Bilder zu knipsen.

Weiterhin hängt die Bildqualität sehr von den Megapixeln ab, die deine Kamera besitzt. Die Auflösung reicht hier von 1 MP bis zu 48 MP. Wobei 1 MP eine eher schlechte Auflösung besitzt und 48 MP mit die Beste, die der Markt aktuell zu bieten hat.

Darüber hinaus ist natürlich ein Bewegungsmelder als Selbstauslöser Pflicht. Nur so kann der Igel (oder ein Schädling) erfasst werden. Mache dir auch Gedanken über den Sensorwinkel. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Einstellungen. Diese reichen von 10 – 120 Grad. Je größer der Winkel ist, desto mehr Fläche deckst du mit der Kamera ab.

Extratipp:

Achte darauf, dass die Wildkamera tatsächlich wasserdicht ist! Ein absolutes Muss für den Einsatz im Freien!

Einsatz für die Nacht – das ist der entscheidende Punkt

Wie oben schon beschrieben, muss die Kamera über eine Infrarot-Nachtsicht verfügen. Wenn du aber besonders viel Wert auf nächtliche Bilder mit hoher Qualität legst, beachte unbedingt den folgenden Aspekt:

Lege dir eine Kamera mit einer guten Reichweite zu! 30 Meter sind hier aktuell das Maß der Dinge. Ein weiterer Faktor, auf den es sich zu achten lohnt: die IR-LEDs (Infrarot-LEDs).

IR-LEDs kannst du mit einer Wellenlänge von 850 nm, 875 nm, 880 nm, 885 nm, 890 nm, 940 nm und 950 nm erwerben. Wobei die 950 nm die billigste Ausführung ist. Grob kannst du hier annehmen: je kleiner der nm-Wert, desto klarer ist das Bild.

Aufbau der Kamera – wo bringe ich sie an?

Wir empfehlen dir, die Kamera in einem Abstand von 5 – 10 Metern Entfernung von deinem Igelhaus aufzubauen. Hierzu kannst du die Kamera ganz einfach an einem kleinen Stock befestigen, den du bei feuchtem Wetter (lockerer Boden!) in die Erde schlägst.

Fazit

Eine Wildkamera ist die optimale Anschaffung, um herauszufinden, ob sich ein Igel in deinem Igelhaus befindet und wie sich dein Igel verhält. Außerdem wirst du auf eventuelle Schädlinge aufmerksam, die sich in deinem Garten aufhalten und für deinen stacheligen Freund eine Gefahr sind.

FAQ – Häufige Fragen zu Kameras für Igelhäuser

Welche Kamera eignet sich am besten, um einen Igel zu beachten?

Am besten eignet sich eine Wildkamera mit Infrarot-Nachtsicht, um einen Igel zu beobachten.

Wo und wie bringe ich die Wildkamera am besten an, um einen Igel am Igelhaus zu beobachten?

Die Wildkamera bringst du am besten in 5-10 Meter Entfernung vom Igelhaus an einem kleinen Stock an, den du bei feuchtem Wetter (lockerer Boden!) in die Erde schlägst.

Verscheucht die Wildkamera nicht meinen Igel?

Nein, davon ist nicht auszugehen. Dein Igel wird aller Voraussicht nichts davon mitbekommen. Negative Auswirkungen auf deinen stacheligen Freund sind nicht zu befürchten.